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Mein eigentlicher Stil ist der von meinem Vater entwickelte Kampfkunststil 'Wun Hop Kuen Do', eine Kombination mehrerer Faustkampfarten. Für mich liegt der Unterschied darin, wie jeder Einzelne es praktiziert, der Mensch macht den Unterschied aus. Mein Vater erklärte mir beim Training, 'es ist nicht die Kampfkunst, die den Menschen gut macht, es ist der Mensch, der die Kampfkunst gut macht. ' ( Mark Dacascos in einem Interview, 2001 für www.premiere.fr)
Von Al Dacascos 1968 erfunden, basiert dieser Stil auf verschiedenen chinesischen Kriegskunstrichtungen und Kajukenbo. Das besondere an diesem Stil ist die Kombination verschiedener Faustkampfrichtungen. Obwohl Wun Hop Kuen Do voll entwickelt ist, befindet er sich laufend im Wandel, um jederzeit neue nützliche Techniken und Methoden einzuarbeiten. Außerdem bedeutet dies, daß es keine fest definierte Antwort auf eine bestimmte Situation gibt, sondern versucht wird, sich jeder neuen Situation anzupassen. Es wird gelernt, selbst Situationen einzuschätzen und entsprechend zu reagieren. "Wenn ich unterrichtet
habe, mochte ich es gerne, wenn man sich begrüßt, um dann langsam mit einigen
Aufwärmübungen zu beginnen, um den Körper zu entspannen und ihn auf
die Sprünge und Schläge etc. vorzubereiten. Mark Dacascos hat den dritten Dan in Wun Hop Kuen Do. In Deutschland gibt es besonders in Norddeutschland einige Dacascos Schulen, in denen dieser Stil gelehrt wird. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der deutschen Al Dacascos Webseite.
Kajukenbo Diese Art der Selbstverteidigung wurde in den Jahren 1947 - 1949 von Prof. Emperado auf Hawaii aus koreanischem Karate, Kodokan Judo, Kenpo und chinesischem Boxen entwickelt (Ka-Ju-Ken-Bo). Etwas später wurde dieser Stil mit dem Chuan-Fa Kung Fu vereinigt, was zur Folge hatte, daß nun beide Richtungen des Kung Fu miteinander verbunden wurden. Somit entstand eine Kampfkunst, die sowohl die weichen langgezogenen Bewegungen des nördlichen Kung Fu als auch die kurzen kraftvollen Bewegungen des südlichen Kung Fu in sich vereinigte. Es gibt vier Zweige des Kajukenbo: Kajukenbo Kenpo, Tum Pai, Ch'uan Fa und Wun Hop Kuen Do.
Angefangen hat alles vor mehr als 1500 Jahren in einem Shaolin Tempel als Methode der Meditation, sowohl leichte als auch anstrengende Übungen, die die Atmung und Muskulatur stärken sollten. Im Laufe der Zeit folgten Bewegungen, die der Selbstverteidigung dienten. Durch Beobachtungen der Tierwelt wurden viele neue Bewegungen entdeckt und verarbeitet, woraus sich nach und nach die 5 Stile des Kung Fu entwickelten. Der Leopard, der weiße Kranich, der Tiger, der Drache und die Schlange. Aus Kung Fu entwickelten sich im Laufe der Jahre viele verschiedene Sebstverteidigungsarten, z.B. Jiu Jitsu und Karate. Capoeira Capoeira hat afro-brasilianische Wurzeln und vereint Kampfkunst, Tanz, Akrobatik und brasilianische Folklore. Beim Capoeira sitzen alle in einem Kreis (Roda), singen oder spielen Instrumente. Zwei Spieler (Capoeiristas) begeben sich in die Mitte und beginnen im Rythmus der Musik zu "kämpfen". Mark hat mehrere Wochen bei Amen Santo Capoeira trainiert, was ihm half, die Hauptrolle in "Only the Strong" zu bekommen. Er bezeichnet sich weiterhin als Anfänger (Gelbgurt). |