
Playgirl 10/1999
von Christine Fontena
übersetzt aus dem Englischen: von M. Köhler
Flüssige Lava, die aus einem aktiven Vulkan heraussprudelt ist nicht das einzige Naturwunder auf Hawaii. Das strahlendste für uns ist der sexy Action-Star Mark Dacascos, der oft auf den großen Wellen des Aloha Staates surft.

Er ist Hawaiianer von Geburt und Sohn von Kampfsportmeistern, Mark der Eric Draven in der populären Fernsehserie "The Crow" spielt, ist Surfen und Sand nicht fremd. "Ich liebe zu surfen was für ein sagenhaftes Gefühl, wenn Dich warmes Wasser und Wellen umgeben." Amen!
Mark verdankt seinen exotischen Vorfahren eine japanisch-chinesisch-philippinisch-irisch-spanische Mischung sein einzigartiges Aussehen.
Da er auf der ganzen Welt schon gelebt hat, ist er dreisprachig, er spricht Englisch, Mandarin und Deutsch. Seine Karriere ist genauso breit gefächert und beinhaltet Film, Theater, Leichtathletik und Kampfsport. Das schärfste Sexsymbol des Fernsehens ist genauso komplex und interessant wie der Schauspieler, der ihn spielt.
Eric, ein brillanter junger Musiker, ist eine Seele, die auf der Erde gefangen ist, die nach seiner verlorenen Liebe, Shelly Webster, sucht. Als "The Crow" sucht er nach Wiedergutmachung, in dem er denen die helfende Hand reicht, die nicht für sich selbst kämpfen können; mit jedem Akt der Gerechtigkeit kommt er seiner Erlösung einen Schritt näher.
Marks Einstieg ins Showbusiness war durch Zufall. "Ich bin in San Francisco Chinatown spazieren gegangen und ein Regisseur kam auf mich zu und fragte mich, ob ich für eine Rolle vorsprechen möchte. Ich sprach vor und bekam die Rolle von Joan Chens Freund in DIM SUM."
"The Crow" ist die Arbeit, auf die Mark momentan am meisten stolz ist. "Es ist meine erste reguläre Hauptrolle. Als ich mit dem Schauspielen anfing, war ich unter anderem in "General Hospital", "Tales from the Crypt" und "Dragnet". Es gibt tolle Serien im Fernsehen, aber nicht in sehr vielen davon würde ich mitspielen wollen. "The Crow" ist angefüllt mit Philosophie, Geist, Musik und Aktion. Die Prämisse allein schon macht einen nachdenklich."
Und wie erkennt sich dieser prächtige Mann in seinem zweiten Ich in der Fernsehserie wieder? "Wie "The Crow" kann ich ein ganz schönes Temperament haben, aber zum Glück bin ich noch nie körperlich an jemanden geraten. Ich gehe an meinen Punching-Sack oder reagiere meine Aggression beim Surfen an den Wellen ab. Eric liebt Shelly mehr als das Leben und kann ihr immer und ewig in die Augen blicken. Ich kann das auch bei einer Frau. Eric macht alles intensiv und geht nicht nur so durchs Leben er läuft durch. Ich möchte glauben, dass ich jeden Tag meines Lebens leidenschaftlich lebe." Der gut gebaute, gebräunte, schmucke Surfer macht mehr mit seiner überschüssigen Energie als nur auf Wellen zu reiten. "Ich trainiere in meinem Fitnessraum zu Hause, aber an einigen Tagen mache ich gar nichts. Ich liebe Musik und spiele Schlagzeug und Gitarre, die Gibson, die ich in der Serie benutze. Ich habe zwei Hunde und liebe Tiere."
Ein romantischer Abend mit Mark bedeutet nicht zu weit von zu Hause wegzugehen. "Ich bin kein Partylöwe oder Rumtreiber. Ich bin eher ein Stubenhocker. Eine Verabredung zum Abendessen zu Hause gibt mir die Möglichkeit mich auf eine Person einzustellen. Ich liebe es, massiert zu werden oder zu massieren, besonders Fußmassagen mit warmem Kerzenlicht im Hintergrund. Es ist die perfekte Einstimmung für einen intimen Abend."
Mit welcher Art Frau möchte Mark unbeschwert zusammen sein? "Ich mag einen völlig natürlichen Typ, jemand der auch ein enger Freund ist," verrät der schöne Hawaiianer. "Mein Geruchssinn ist sehr fein, daher mag ich kein Parfum an einer Frau. Ich liebe den natürlichen Geruch ihres Körpers." Eine Avon-Frau ist nichts für diesen Mann!
"Und ich liebe Augen. Sie machen mich verrückt. Es macht mich so an, wenn ich jemandem in die Augen schauen kann und dieses Funkeln sehe!"
Wenn man ihn fragt, wie es sich anfühlt, wenn man einen Schwarm weiblicher Fans hat, die auf seinen perfekten Körper aus sind, sagt der schüchterne Sex-Gott "Ich und sexy? Vielleicht ein sexy Langweiler. Wenn ich nicht arbeite, habe ich ein Hawaii-Hemd und Sandalen an wenig aufwendig, zurückhaltend und naturverbunden. Ich trage den Aloha-Geist in mir. Ich bin immer von meinem Hawaii-Wahn benommen."
Hmm, wir fühlen uns auch etwas benommen